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UNTERNEHMERTYP

BERATUNG > EXISTENZGRÜNDUNG

Bin ich ein Gründer? Was bedeutet die Selbstständigkeit für mich? Über welche Stärken sollte ich verfügen? Wie kann ich meine Schwächen kompensieren, kann ich hier Leistungen erwerben?

Qualifikation
Es gibt viele gute Gründe dafür, sich beruflich selbständig zu machen: eigenverantwortlich entscheiden zu können, eigene Ideen umzusetzen, Erfolg zu haben oder auch seine Arbeitszeit frei einzuteilen.

Es gibt aber auch viele gute Gründe dafür, zunächst einmal genau zu überlegen, ob man tatsächlich für die berufliche Selbständigkeit geeignet ist. Denn die berufliche Selbständigkeit verändert nicht nur Ihren Alltag, sondern auch den Ihrer Familie. Sie sind auf sich selbst gestellt und müssen tagtäglich im wahrsten Sinne des Wortes etwas unternehmen, um am Markt zu bleiben und Ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Viele Gründerinnen und Gründer erfüllen sich mit ihrer Selbständigkeit einen Traum und sind mit ihrer Entscheidung zufrieden. Andere betrachten ihre Existenzgründung als Notlösung. Versuchen Sie, so genau wie möglich festzustellen, warum Sie sich selbständig machen möchten und ob Sie tatsächlich das "Zeug" zur Unternehmerin oder zum Unternehmer haben. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und sprechen Sie zum Beispiel mit Beratern der Kammern, mit befreundeten Selbständigen und mit Familienangehörigen.

Persönliche Qualifikation
Die berufliche Selbständigkeit ist nicht für jeden das Richtige. Sie müssen zwar nicht zur Gründerin oder zum Gründer geboren sein. Aber Sie sollten doch eine Reihe von notwendigen persönlichen Voraussetzungen mitbringen oder erwerben.
Vielfältige Anforderungen
Sind Sie in der Lage, selbständig zu arbeiten, unabhängig Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen? Können Sie Mitarbeiter führen? Sind Sie körperlich fit und leistungsfähig? Wird Ihre Familie Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen? - Nicht jede Existenzgründerin und nicht jeder Existenzgründer kann all diese Anforderungen erfüllen.
Tests als Orientierungshilfe
Allgemeine oder auch ausführlichere Tests geben Ihnen erste Antworten auf die Frage, ob Sie ein Unternehmertyp sind. Lassen Sie sich außerdem gründlich beraten, bevor Sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen.
Wichtige Eigenschaften einer Gründerperson
Ehrgeiz  Einsatzbereitschaft  Risikobereitschaft Belastbarkeit  Berufliche Qualifikationen  Kreativität  Berufliche Erfahrung  Verantwortungsbewusstsein  Führungserfahrung

Fachliche Qualifikation
Ganz gleich, in welcher Branche Sie starten und ob Sie ein Teilzeit- oder Vollzeitunternehmen gründen: Sie sollten Ihr „Handwerk" verstehen und das „Unternehmer-Einmaleins" kennen.
Berufliche Erfahrungen
Das Fundament für den Erfolg Ihrer Existenzgründung ist zumeist das, was Sie können und gelernt haben: Ihre berufliche Qualifikation und Ihre fachliche Eignung. Außerdem sollten Sie möglichst auf einige Jahre Berufserfahrung zurückblicken können, um Ihre Arbeit, Ihre Branche und Ihren Markt möglichst gut zu kennen und Mitarbeiter motivieren und führen zu können.
Kaufmännische Kenntnisse

Als Fachfrau oder Fachmann sind Sie nicht automatisch eine gute Unternehmerin oder ein guter Unternehmer. Sie sollten auch kaufmännische Kenntnisse mitbringen (oder erwerben). in Buchführung, Kostenrechnung, Preisgestaltung usw. Wer hier Defizite hat, dem steht ein vielfältiges Weiterbildungsangebot zur Verfügung (z.B. der Industrie- und Handelskammern (IHK) oder Handwerkskammern (HWK).

Typische Stolpersteine
Nach einer Untersuchung der KfW stehen die folgenden Punkte, die ein Unternehmen gefährden können, fast alle direkt oder indirekt mit der Gründerperson in Verbindung. Aber keine Angst: Wer die Risiken kennt, kann sie vermeiden.
o Finanzierungsmängel
Viele Gründer haben bei der Gründungsfinanzierung oft ihren kurzfristigen Kapitalbedarf (um laufende Rechnungen zu bezahlen) falsch eingeschätzt und daraufhin ihre Liquidität falsch geplant. Probleme gibt es in dieser Situation vor allem dann, wenn Kunden schleppend oder vielleicht überhaupt nicht zahlen. Gefährlich auch: ein zu hoher Preis bei einer Unternehmensnachfolge.
o Informationsdefizite
Gründerinnen und Gründer wissen oft zu wenig vom Marktgeschehen. Sie überschätzen z. B. die Nachfrage für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung und unterschätzen die Konkurrenz.
o Qualifikationsmängel
An der fachlichen Qualifikation mangelt es bei Gründerinnen und Gründern so gut wie nie. Dafür umso mehr an kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen. Gerade die Branchenerfahrung ist aber der Schlüssel zum Erfolg.
o Planungsmängel
Hier gibt es zwei Mangel-Varianten: Entweder ist die Planung des Unternehmensaufbaus fehlerhaft oder die Planung ist gut, wird aber nicht eingehalten.
o Familienprobleme
Familiäre Probleme sind umso einflussreicher, je kleiner ein Unternehmen ist. Gravierend ist hier vor allem, wenn der Ehepartner die familiären Belastungen gerade in der Anfangsphase nicht oder nicht länger hinnehmen will.
o Überschätzung der Betriebsleistung
Viele Gründerinnen und Gründer schätzen die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens völlig falsch ein. Hier ist der Umsatz[Link auf neuen Eintrag s.o.] des Betriebes zu gering im Verhältnis zu den hohen
Investitions- oder Fixkosten.

 
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